Frühzeitig wurde die Undichtigkeit der Deponie erkannt
Bereits in den ersten Jahren wurden Teile der Sickerwasserdrainage zerstört, die unter der 30-60 cm dünnen Lehmschicht lagen. Durch das Abkippen der Giftbrühe wurden die Sohle und die Hangdichtung ausgespült. Durch Erosion, Austrocknung und das Befahren der Sohle mit schwerem Gerät wurden Sohle- und Flankendichtung weiter beschädigt. Die "Fachleute" erkannten dies nicht, da offensichtlich die Qualitätskontrolle des Betriebs schlampig war. Bereits in den siebziger Jahren wurden Cynide, Chloride und spätestens Anfang der achtziger Jahre wurde das Schwermetall Vanadium in Beprobungsbrunnen um die Deponie festgestellt. Die Cyanidfunde im Grundwasser sind durch Behördenschriftwechsel aus den siebziger Jahren belegt.
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